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2-Seen-Ritt

Zum 3. Mal schon machten wir uns auf zu unserem beliebten 2-Seen-Ritt. Dieses Jahr hatten wir uns entschieden, den Ritt zu verlängern und nicht nur den Starnberger, sondern auch den Ammersee zu umrunden. Zu reiten waren rund 250 km in 7 Tagen.
Wir starteten am 23. Juni mit 10 Reitern in Richtung Isar, die wir überquerten. Weiter ging es nach Berg am Starnberger See, wo uns schon fertig aufgebaute Paddocks für die Pferde und ein leckeres Essen im Brückenwirt erwarteten.
Der 2. Tag führte uns zum Nordufer des Starnberger Sees und weiter am Wörthsee vorbei zum Ammersee. Dort konnten wir mit den Pferden in den See hinein und die Beine abkühlen. Die Pferde hatten dabei viel Spaß und manche planschten wild im Wasser.
Am 3. Tag ritten wir am Ammersee entlang nach Süden und machten Rast in Achselschwang, einem früheren Gestüt. Unser Nachtlager schlugen wir in Raisting auf, wo für die Pferde ein schöner Offenstall und saftige Koppeln bereitstanden.
Der 4. Tag führte uns vorbei an Feuchtwiesen, die voller Störche waren und wunderschönen alten Burgen. Mittags pausierten wir in Traubing, wo wir wunderbar ungarisch essen konnten und die Pferde im Obstgarten ein schattiges Plätzchen hatten. Abends erwartete uns in Pöcking im Gasthof zur Post ein kühles Bier, ein gemütliches Zimmer und eine schattige Koppel für die Pferde.
Am 5. Tag legten wir Pause für uns und die Pferde ein. Jeder konnte tun und lassen, was er wollte und den sonnigen Tag am Starnberger See genießen. Manche starteten zu einer Bootstour rund um den See während Andere einfach nur am See liegend die Seele baumeln ließen.
Weiter ging es am 6.Tag nach Süden, wo wir in Bernried unser Nachtlager aufschlugen. Für die Reiter stand diesmal ein luxuriöses Hotelzimmer zur Verfügung, während die Pferde direkt am See auf einer großzügigen Koppel standen. Mittags picknickten wir gemütlich im Grünen an einem kleinen See und ließen uns die Sonne auf den Bauch scheinen.
Der 7.Tag führte uns im Süden um den Starnberger See herum nach Seeshaupt, wo wir im Seerestaurant Lido zu Mittag aßen. Die Pferde dösten derweil im Schatten in einem kleinen Wäldchen. Wer Lust hatte, konnte in der Mittagspause ein Bad im See nehmen, da das Restaurant über einen eigenen Badestrand verfügt. Abends genoßen wir die herrliche Aussicht in der Sprengenöder Alm bei Eurasburg, wo wir übernachteten.
Der 8. und letzte Tag unserer Reise begann mit heftigstem Regen und Wind. Die Pferde froren trotz Decke sichtlich und auch die Reiter waren schon nach dem Füttern pitschnaß bis auf die Haut. Einstimmig wurde nach dem Frühstück beschlossen, die Pferdehänger zu holen und die Pferde diesen letzten Tag nach Hause zu fahren. Die Pferde freuten sich wohl über diese Entscheidung und stiegen äußerst brav in die Hänger.
So ging einer unserer wohl schönsten Ritte zu Ende.